i'm just killing lately

 "So here he lies at the last. The deathbed convert. The pious debauchee. Could not dance a half measure, could I? Give me wine, I drain the dregs and toss the empty bottle at the world. Show me our Lord Jesus in agony and I mount the cross and steal his nails for my own palms. There I go, shuffling from the world. My dribble fresh upon the bible. I look upon a pinhead and I see angels dancing. Well? Do you like me now? Do you like me now? Do you like me now? Do you like me... now?"

 by John Wilmot, Epilogue

 

 

 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
Habe ich einer Freundin mal die Barbiepuppe geklaut

Wenn ich mal groß bin...:
Reise ich mit einem VW-Bus um die Welt, fotografiere internationale Absonderlichkeiten und schreibe Geschichten, die niemand versteht

In der Woche...:
Denk ich häufig ans Wochenende

Ich wünsche mir...:
Mit durchsichtigen und abnehmbaren Flügeln fliegen zu können

Ich glaube...:
An Schicksal

Ich liebe...:
Regentage, Bücher, Musik, Kunst, Lyric

Man erkennt mich an...:
Meiner manchmal etwas verträumten Art
Dem kritschen Blick
Meiner Neigung zu sarkastischen Bemerkungen

Ich grüße...:
Die Welt + das Universum.



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Blog

 
15.5.11 17:44


I N C O N S T A N C Y

Während man eigentlich fliegen will

Befindet man sich im Tiefsturzfall

Und der eine Moment zerfällt zu Müll

Denn künstliches Glück ist überall

 

Schließlich ist Leben so furchtbar schwer

Das Ufer sind wir zwar alle selbst

Doch tief versunken im Tränenmeer

Verliert sich das Ufer im Irrsinn der Welt

 

(22. Mrz 2011)

15.5.11 16:16


Der erste Auszug aus "Gedankenwelt"

So ein Online-Tagebuch ist schon merkwürdig. Es ist seltsam, zu wissen, dass jeder lesen kann, was ich denke. Auch wenn niemand weiß, wer ich wirklich bin. Denn hier auf dieser Seite bin ich Inconstancy. Das Wort bedeutet Unbeständigkeit, Wankelmut. Ich finde es sehr treffend, also im Bezug auf mich.

Was gibt es zu meiner Person zu sagen ... Ich bin einfach ich. Bisher musste ich einige traumatisierende Erfahrungen machen. Sie haben mir das Herz erschwert, aber auch meine Persönlichkeit geprägt. Und irgendwann machen wir doch alle mal negative Erfahrungen. Das lässt sich nicht verhindern. Doch jedem steht es frei, was er mit diesen Erfahrungen anstellt. Ob man daran zugrunde geht oder das Beste daraus macht. Ich denke, ich bin irgendwo dazwischen. Irgendwie bin ich schon ziemlich kaputt, aber irgendwie bekomme ich es auch ganz gut hin. Ich weiß selbst nicht genau, was das bedeutet. Ob es gut ist oder schlecht.

Therapeutische Unterstützung gehört zu meinem Alltag. Ich halte es für nichts Beschämendes. Jeder Mensch täte gut daran, sich einmal wöchentlich mit jemanden hinzusetzen, die Geschehnisse der vergangenen Tage zu reflektieren und suchend in sich zu blicken. Es gibt so vieles, was uns von uns selbst ablenkt. Dabei sind wir allein die Lösung für all unsere Probleme. Also, ich meine, Probleme gibt es ja immer. Nur die Gefühle, die dadurch in uns entstehen, die verursachen wir schon selbst. Wir können frei entscheiden, ob wir jetzt Angst haben oder mutig sind. Ob wir uns stressen lassen oder die Ruhe bewahren. Wohl gemerkt: Das klingt ziemlich einfach. Aber sich so etwas bewusst zu werden und es dann auch versuchen, umzusetzen, das erfordert ein hartes Training, das sich womöglich das ganze Leben hinzieht.

Und dann sind da noch die Fehler, die man täglich macht. Manche davon haben sich im ersten Moment gar nicht wie Fehler angefühlt und im Nachhinein merkt man dann doch, das es welche waren. Sind Drogen ein Fehler? Ein Thema, das mich gerade sehr beschäftigt. Vor einem halben Jahr wäre meine Antwort noch ein entschiedenes JA gewesen. Doch jetzt bin ich mir unschlüssig. Vielleicht weil meine zwei engsten, wichtigsten Freundinnen in diese Sache reingerutscht sind und mich mehr oder weniger unfreiwillig mit reingerissen haben. Denn solange sie mir wichtig sind, betrifft das was sie betrifft automatisch auch mich.

Aber ich denke, das muss jeder für sich eintscheiden. Ob es richtig oder falsch ist. Oder vielleicht ist es auch keines von beidem. Ich denke, solange dir eine Sache gut tut, kann es nichts Schlechtes sein. Aber manchmal tut dem einen eine Sache gut, die einem anderen wiederum schadet. Deswegen sollte man sich nicht auf die Meinungen anderer fixieren, denn schließlich fühlen wir alle völlig individuell und unterschiedlich. Man muss all das ausblenden und sich einzig und allein auf die eigene Gefühlswelt konzentrieren. Und auch das erfordert ein hartes Training.

Worte sind immer so einfach gesagt. (Oder geschrieben) Schlussendlich sind es dann doch die Taten, die zählen. Und naja, ich kann beim besten Willen nicht sagen, dass es einfach ist. Es ist hässlich, bitter, scheußlich, zermürbend, frustrierend und meistens scheint es unmöglich. Aber solange du eine Seele hast und ein Herz ist alles möglich. Es mag zwar viel Gewöhnliches auf Erden geben. Und viele glauben nicht an Wunder. Aber ich finde, die Seele ist schon etwas sehr Außergewöhnliches.

Heute habe ich etwas erkannt. So allgemein halte ich mich ja für ziemlich inkonsequent und schwach. Aber eigentlich stimmt das nicht. Schließlich stehe ich jeden Morgen auf und lebe den Tag. Stattdessen könnte ich mich ja auch von der Selbstmordbrücke stürzen, so wie es M. getan hat. Aber ich tu es nicht. Und ich persönlich halte das allein schon für ziemlich stark. Jeder ist stark, der sein Leben lebt.

Aber ich für meinen Teil habe immer gedacht, dass es ein tolles Gefühl sein muss, stark zu sein. Dass es sich imposant anfühlt oder beeindruckend oder nährend oder schlicht und ergreifend fantastisch. Das ist es nicht. Es ist ein einsames, trauriges Gefühl. Die Kunst lieg darin, es hinter einem Lächeln zu verstecken. Einer stolzen Mimik und Haltung. Denn was zählt ist nicht, was du dabei fühlst, sondern nur eines: Nämlich dass du stark bist.

Und hier noch eine Gedankenanregung an alle potenziellen Selbstmörder - könnt ihr euch tatsächlich vorstellen, nicht zu existieren? Ich meine, irgendwie hoffe ich ja selbst, dass es irgendwann mal gut ist und das ganze Leiden ein Ende hat. Aber irgendwie geht es auch jenseits meiner Vorstellungskraft. Ich meine, bis jetzt kenne ich nichts Gegensätziges zur eigenen Existenz. Der Gedanke, dass durch einen tödlichen Sturz in die Tiefe oder eine Überdosis Tabletten oder was euch sonst noch kreatives einfällt, alles aufhört, was auch nieder drückt, mag in eurem Vorhaben für die notwendige Motivation sorgen und schlussendlich euer Vorhaben in die Tat umsetzen ... Aber habt ihr euch schon mal die Frage gestellt, was sein wird, wenn ihr durch einen Suizid gar nicht aufhört zu existieren? Und der ganze Schmerz mit euch überlebt?

Wir kommen alle mal an einen Punkt in unserem Leben, an dem wir uns selbst fragen, ob es nicht besser wäre, wenn es uns nicht mehr gäbe ... Wenn ich solche Momente durchlebe, stelle ich mir gern vor, wie ich mein ganzes Leben nochmal neu durchleben muss, wenn ich einen Suizid begangen habe. Mann, was würde ich mich ärgern. Ich meine, warum die Panik? Irgendwann tötet uns das Leben ja ohnehin. Und wenn es endlich so weit ist, sind wir oft gar nicht mehr bereit dafür, zu gehen.

Wenn ich so denke, dann bin ich einen Augenblick lang mutlos. Weil es einfach keine Garantie gibt. Niemand weiß, was sein wird, wenn es mal zu Ende ist. Wir können die Vergangenheit nicht ändern. Die Zukunft lässt sich auch nicht formen. Aber hey, genau jetzt in diesem Moment kann ich etwas machen, was ich im nächsten Moment nie wieder auf die selbe Art und Weise machen kann. Darin liegt doch ein gewisser Reiz, findet ihr nicht?

Haltet mich meinetwegen für einen Menschen, der zu viel Therapiegespräche miterlebt und Selbsthilfebücher gelesen hat. (Obwohl ich letztere eigentlich gar nicht so gern lese) Und keine Sorge. Ich werde auf diesem Blog nicht nur melancholisch vor mich hinsinnieren oder Ratschläge verteilen, die ich selbst nicht alle einhalte ... an einem Tag werde ich nur über ein bestimmtes Buch schreiben können, an einem anderen werde ich von einem neuen Lieblingssong schwärmen und an wieder einem anderen bekommt ihr vllt ein neues Gedicht von mir zu lesen.

Wer weiß das schon? Ich für meinen Teil bin völlig ahnungslos.

Übermüdet und zugegeben ein bisschen unter leichten Drogen stehend - - -

Eure Inconstancy

23.5.11 02:05


15.5.11 22:18


 

 

Come on skinny love just last the year
Pour a little salt we were never here
My, my, my, my, my, my, my, my
Staring at the sink of blood and crushed veneer

I tell my love to wreck it all

Cut out all the ropes and let me fall
My, my, my, my, my, my, my, my
Right in the moment this order's tall


I told you to be patient
I told you to be fine
I told you to be balanced
I told you to be kind

In the morning I'll be with you
But it will be a different "kind"
I'll be holding all the tickets
And you'll be owning all the fines


Come on skinny love what happened here
Suckle on the hope in lite brassiere
My, my, my, my, my, my, my, my
Sullen load is full; so slow on the split


I told you to be patient
I told you to be fine
I told you to be balanced
I told you to be kind

Now all your love is wasted?
Then who the hell was I?

Now I'm breaking at the britches
And at the end of all your lines


Who will love you?
Who will fight?
Who will fall far behind?

 

Cover by Birdy // Original by Bon Iver

15.5.11 13:15


WON'T TAKE A TRIP DOWN {M E M O R Y L A N E}

Wie ein Atomschlag, der alles zerstört
Ein stummer Hilferuf, den niemand hört
Ein Sprung im Herzen, der nie verheilt
Eine Erinnerung, die für immer bleibt

Man stolpert sich vorwärts
Fällt hin und steht auf
Bis das Aufstehen zum Fall wird
Und kein Weg führt da raus

Und die, die die Bombe legten,
wissen selbst nicht, was sie bewegte
Sie können mit der Schuld nicht leben
Und du würdest ihnen gern vergeben

Jedoch

Nimm rote Farbe, schreib an die Wand:
So einen Atomschlag verzeiht niemand.

(05. Feb 2011)

15.5.11 16:39


15.5.11 19:42


 

 

 

They've promised that dreams can come true

But forgot to mention that nightmares are dreams, too.

 {Oscar Wilde}

15.5.11 15:08


D E C E P T I O N

i eat the sun
and inside of me shines a light
i eat the sun
and suddenly it looks so bright

but it's just the sun
who shines in me
without the sun
inside of me
my soul is filled with
darkness, no light
so i let the sun shine
and it shines so bright

but it isn't.

 (23. Juli 2010)

15.5.11 17:06


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